Stiftung

Ökostrom tanken im Kloster Eberbach

Für Nutzer von Elektrofahrzeugen steht in der ehemaligen Zisterzienserabtei ab sofort eine Mainova Stromtankbox bereit.

Kloster Eberbach, den 28. April 2016. Heute übergab Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, die neue Ladesäule an Martin Blach, Geschäftsführer der Stiftung Kloster Eberbach.

„Als führender Energieversorger in Hessen treiben wir die Elektromobilität in unserer Heimatregion voran. Sie hat großes Potenzial, um in Zukunft wesentlich zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beizutragen – vor allem, wenn wie in diesem Fall klimaneutraler Mainova-Ökostrom getankt wird“, betonte Dr.Alsheimer.

„Kloster Eberbach verbindet Tradition und Moderne: Mit der Mainova-Stromtankbox haben wir ein zukunftsweisendes Angebot für unsere Besucher und Tagungsgäste geschaffen. Denn nachhaltigerTourismus bedeutet heutzutage auch, emissionsfrei sein Ziel zu erreichen. Bereits ein einstündiger Aufenthalt genügt, um ein Elektrofahrzeug vor Ort wieder voll aufzuladen. Der regenerative Strom ist für unsere Gäste kostenlos“, sagte Martin Blach, Geschäftsführer der Stiftung Kloster Eberbach.

Mainova betreibt 43 öffentliche Ökostromtankstellen in Frankfurt und Umgebung. Die Mainova-Stromtankbox ist daneben ein Angebot für Unternehmen und Institutionen, die mit dazu beitragen wollen, die Elektromobilität und den Klimaschutz in der Region voranzubringen.

Über die Mainova-Stromtankbox
Die Mainova-Stromtankbox wird direkt im Stromnetz des Kunden installiert. Voraussetzung für die kompakten Anlagen mit einer maximalen Leistung von 22 Kilowatt ist ein herkömmlicher 400 Volt-Anschluss. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose ist die Ladezeit über den 7-poligen Typ2-Stecker bis zu zehn Mal schneller. Sie beträgt, je nach Fahrzeugmodell und verbauter Batterie rund eine Stunde.

Über die Mainova AG
Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen 2.765 Mitarbeitern im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5%). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

Über die Stiftung Kloster Eberbach
Seit 1998 befindet sich das Kloster Eberbach im Eigentum einer gemeinnützigen Stiftung öffentlichen Rechts, der „Stiftung Kloster Eberbach“. Die Aufgaben der Stiftung orientieren sich am Gesamtziel einer nachhaltigen Sicherung und Nutzung des historischen Klosters von europäischem Rang. „Altes in Würde bewahren und pflegen – Neues in Behutsamkeit zulassen und entwickeln.“ Der Stiftungszweck umfasst die maßvolle, dem Ort angemessene und schonende Nutzung sowie den dauerhaften Erhalt des Bau- und Kulturdenkmals. Neben der Öffnung des Kulturguts für die Bevölkerung, soll die Weinbautradition in enger Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem Weingut bewahrt werden.
Die Stiftung stellt Kloster Eberbach für Tagungen, Abendveranstaltungen und repräsentative Empfänge, aber auch für kulturelle und diskursive Veranstaltungen zur Verfügung. Die Basilika ist eine der Hauptspielstätten eines der größten Musikfestivals in Europa, dem Rheingau Musik Festival. Jährlich besuchen bis zu 350.000 Menschen diesen besonderen Ort, verbringen eine anregende und erholsame Zeit in einem der größten Klöster Europas, das von der Stiftung mit einem Aufwand von über 7.000 Euro pro Tag aus eigenen Mitteln erhalten wird.
Seit 2015 ist die Stiftung Preisträger des deutschen Stiftungspreises KOMPASS, der vom Bundesverband Deutscher Stiftung in der Kategorie „Stiftungsmanagement“ an die Stiftung Kloster Eberbach vergeben wurde.

Über die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach im Rheingau
Gegründet 1136, ist Kloster Eberbach geprägt von eindrucksvoller Schlichtheit romanischer Architektur und von Verzicht auf alle Formen ornamentaler und schmückender Zutaten. Zentrale Gebäude wie die Basilika oder das Laiendormitorium haben bis heute diesen Raumeindruck bewahrt. Die im Hoch- und Spätmittelalter neu entwickelten Möglichkeiten der gotischen Architektur wurden zur Umgestaltung von Räumen wie dem Mönchsdormitorium oder dem Kapitelsaal und zur Ergänzung von Grabkapellen längs des Südschiffes der Basilika genutzt. In der Epoche des Absolutismus eiferten auch die Eberbacher Mönche der zeittypischen barocken Prachtentfaltung nach; es kam zur Umgestaltung historischer Bauten wie Mönchsrefektorium, Konversenbau und Pfortenhaus beziehungsweise zu neuen Raumschöpfungen wie Orangerie und Abtsgartenhaus. Im Gefolge der französischen Revolution und der nachfolgenden Säkularisation des Kirchenbesitzes unter Napoleon hatte das Kloster den Abbruch von Kreuzgangflügeln für profane Verwendungen und die Verschleuderung nahezu seiner gesamten Ausstattung hinzunehmen. Im 19. Jahrhundert diente Kloster Eberbach profanen Zwecken: Frauengefängnis, „Irrenanstalt“, Viehstallung und landwirtschaftlicher Pachtbetrieb. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg dienten große Teile der Abteianlage als Wohnstätte für Flüchtlingsfamilien.
Seit 1986 wird die Anlage einer Generalsanierung unterzogen, die das Ziel der Substanzerhaltung, der Wiederherstellung historischer Raumsituationen und der Entwicklung verträglicher Gebäudenutzungen verfolgt. Die Stiftung Kloster Eberbach wurde 1998 als Eigentümerin der denkmalgeschützten Gesamtanlage eingesetzt, die im Jahr 2010 in die „Charte européenne des Abbayes et Sites Cisterciens“ aufgenommen wurde.

Stiftung Kloster Eberbach

65346 Eltville am Rhein, Telefon: +49 (0) 6723 9178-100, Fax: +49 (0) 6723 9178-105, info@dont-want-spam.kloster-eberbach.de