Tagen in den Büros der Zisterziensermönche

Im frühen 18. Jahrhundert wurde das größte Gebäude im Kisselbachtal den modernen Ansprüchen angepasst. Die so genannte Barocketage des Konversenbaus entsteht als Aufstockung über dem Laiendormitorium.
Die Mönche verfügten in diesem neuen Geschoss über private Zellen, die erstmals wie ein heutiges "Büro" genutzt wurden: Ein persönlich geprägter Raum für die Erledigung administrativer Aufgaben.

Der Abt erhielt nach dem Umbau einen eigenen Repräsentationsbereich oberhalb seiner Wohnung, die sich im südlichen Kopfbau des Konversenbaus befand. Noch heute ist der "Fürstensaal" das Herzstück der Barocketage und diente vormals dem Empfang wichtiger Gäste.

Bautechnisch mussten für die großzügige Gestaltung dieses Einzelraums umfangreiche statische Konstruktionen im Dachstuhl realisiert werden.

Die Barocketage bietet auf mehr als 1.000 Quadratmetern Geschossfläche unterschiedliche repräsentative Tagungsräumlichkeiten, die heute jenes barocke Lebensgefühl transportieren, dem sich auch die Eberbacher Mönche nicht ganz zu entziehen vermochten.

Von der strategischen Denkwerkstatt bis hin zu großen Konferenzen ist Kloster Eberbach der besondere Tagungsort im Rhein-Main-Gebiet.

Hospitalstube, Kloster Eberbach - Seminarzentrum

Hospitalstube als Konferenzraum

Nördlich des frühgotischen Hospitalgebäudes wurde am Ende des 14. Jahrhunderts ein zweigeschossiges Gebäude angebaut. Noch immer kündet die Gruppe der fünf gekuppelten Fenster im  Erdgeschoss und der sieben Kreuzstockfenster im Obergeschoss von der Eleganz seines spätgotischen Wohnhauses.

Der erhaltene Erdgeschosssaal ("Hospitalstube") bewahrt ein bemerkenswertes Zeugnis mittelalterlicher Zimmermannskunst: Eine kräftige achteckige Holzsäule stützt einen starken Deckenträger aus Eichenholz.

Von diesem Raum hat man einen unmittelbaren Zugang in die beeindruckenden Gewölbe des Hospitals.

Die Hospitalstube befindet im nördlichen Teil der Hospitalgebäude. Dort finden Sie auch den Eingang (im Lageplan unter der Nummer "17", am "oberen" Ende des Gebäudes).

 

 


Grundriss Hospitalstube

Informationen für Ihre Veranstaltungsplanung

Die Hospitalstube bietet einen zisterziensisch schlichten und zugleich ansprechenden Rahmen für kleinere Meetings, Konferenzen und Workshops. Solche "Meetings" werden passenderweise durch eine Weinprobe, eine Besichtigung des Hospitals oder eine Klosterführung abgerundet. Aber auch für ein Pressegespräch in einem außergewöhnlichen Ambiente eignet sich dieser besondere Raum.

Der Seminarraum befindet sich in einem gesonderten Gebäudekomplex. Der Raum bietet sich mit seiner stilvoll schlichten Atmosphäre für bis zu 25 Personen an. Über verschiedene Bestuhlungsvarianten lässt er sich vielseitig bespielen.

 

Besichtigungstermine und individuelle Beratung

Für eine persönliche Besichtigung der Räumlichkeiten im Kloster Eberbach sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Bitte vereinbaren Sie unbedingt einen Termin. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.

 

 

Lageplan

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Bestuhlungspläne

Als Veranstaltungsstätte muss die Stiftung Kloster Eberbach ein ganzheitliches Brandschutzkonzept aufstellen und nachfolgend alle baulichen und betrieblichen Unternehmungen und Maßnahmen daran ausrichten. Im Download-Center finden Sie die zusammen mit dem Brandschutzkonzept aktualisierten, genehmigten Bestuhlungspläne der Veranstaltungsräume im Kloster Eberbach. Die Liste wird im Verlauf des Verfahrens regelmäßig ergänzt.

Unsere Mitarbeiterinnen im Veranstaltungsmanagement beraten Sie gerne. Zur Beantwortung Ihrer Rückfragen stehen sie von 8:00 bis 18:00 Uhr (Montag bis Freitag) persönlich zur Verfügung.

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AGB & Spielregeln

Die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach ist eines der bedeutendsten Denkmale mittelalterlicher Baukunst in Europa. Die seit 1986 betriebene Generalsanierung erfordert ein großes finanzielles und personelles Engagement seitens des Landes Hessen. Seit ihrer Gründung am 1. Januar 1998 ist die Stiftung Kloster Eberbach (nachfolgend: Stiftung) Eigentümerin der Gesamtanlage. Die Bauunterhaltung der grundsanierten Gebäudeteile und Freiflächen obliegt vollumfänglich der finanziellen Verantwortung der Stiftung.

Das Motto der Stiftung lautet: „Die Dächer müssen sich selbst tragen!“

Die durch die Generalsanierung entstehenden Einschränkungen werden im Rahmen der Baustellenkoordination des Hessischen Baumanagements immer auf ein unvermeidbares Maß beschränkt. Für diese Umstände bittet die Stiftung um Verständnis.

Die Stiftung hat als Eigentümerin der Liegenschaft die Aufgabe, das Bau- und Kulturdenkmal „Kloster Eberbach“ durch eine maßvolle, dem Ort angemessene und schonende Nutzung auf Dauer zu erhalten. Alle Einnahmen fließen diesem verfassungsmäßigen Zweck zu.

Jede Veranstaltung findet in denkmalgeschützten historischen Räumlichkeiten statt, deren Nutzung eine besondere Rücksichtnahme und Sensibilität erfordert. Daher sind alle Veranstaltungen und anderweitigen Nutzungen der Räumlichkeiten und Freianlagen vertraglich mit der Stiftung zu vereinbaren. Dazu zählen auch mediale Dokumentationen von Veranstaltungen und die Nutzung der Klosteranlage als mediales Motiv.

In der vorliegenden Benutzerordnung werden Leitlinien formuliert, die dazu beitragen sollen, in der gesamten Klosteranlage auf lange Sicht weiterhin vielgestaltige und nachhaltige Veranstaltungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für Kloster Eberbach entschieden haben und unser Kunde geworden sind. Gerne sichern wir Ihnen zu, alles zu tun, um für Ihre Veranstaltung ein eindrucksvolles Ambiente zu schaffen.

Für Tagungs- und Abendveranstaltungen in unserem Hause gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB Tagung, Stand: 23.09.2014, und AGB Abendveranstaltung, Stand: 23.09.2014). Die Event-Nutzung wird zudem durch eine gesonderte Benutzerordnung (Stand: 23.09.2014) geregelt. Die in beiden Dokumenten erläuterten "Spielregeln" sind zwingend vom Veranstalter und seinen Erfüllungsgehilfen einzuhalten.

Behördliche Anforderungen

Bitte beachten Sie, dass Ihre Veranstaltung gegebenenfalls anzeigepflichtig ist. Die Stiftung verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf das Merkblatt zur Einhaltung der Versammlungsstättenverordnung.

Jede genehmigungspflichtige Veranstaltung muss vom Veranstalter beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung Eltville schriftlich angezeigt werden. Das Ordnungsamt entscheidet im Einzelfall, ob während der geplanten Veranstaltung eine Brandwache vor Ort sein muss. Auf Grundlage der Versammlungsstättenverordnung hat die zuständige Fachabteilung des Rheingau-Taunus-Kreises, Untere Bauaufsichtsbehörde, die technisch möglichen Bestuhlungsvarianten für die einzelnen Veranstaltungsräume geprüft und genehmigt. Werden die genehmigten Varianten angewandt, benötigt die Brandschutzabteilung der Unteren Bauaufsichtsbehörde keine Veranstaltungsanzeige.

Generell sind bei der Nutzung der vorort vorhandenen Verkehrsflächen die im Plan "Parkplätze und Feuerwehrflächen" gekennzeichneten Rettungszufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen zwingend frei zu halten. Im Zweifelsfall muss der Veranstalter dies durch die Beauftragung eines zuverlässigen und vorort geschulten Parkplatzdienst sicherstellen.

Nähere Informationen erhalten Sie in unserem Veranstaltungsbüro:

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