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Im Namen der Rose: Ein besonderer Jubiläumsabend zum 40. Geburtstag des Kult-Films

Filmgeschichte, Kultur, Musik und Weingenuss: Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Kinoklassikers lädt Kloster Eberbach am 18. September 2026 zu einem außergewöhnlichen und einmaligen Abend ein: Unter dem Titel „Im Namen der Rose – Kloster, Klang und Wein“ bietet ein neues Veranstaltungsformat ein atmosphärisches Gesamterlebnis.

Besucher erwartet eine Reise durch jene Räume, die Filmfans auf der ganzen Welt kennen, begleitet von mittelalterlicher Originalmusik und Gesang.

An neun ausgewählten Stationen innerhalb der historischen Klosteranlage werden Szenen, Hintergründe und Geschichten rund um die Entstehung des Films lebendig. Dabei geht es nicht nur um die Dreharbeiten selbst, sondern auch um die besondere Wirkung der mittelalterlichen Architektur, die wesentlich zur einzigartigen Atmosphäre des Films beigetragen hat. Die Führung führt die Gäste unter anderem durch den Kapitelsaal, den Kreuzgang, das Dormitorium, das Hospital, den historischen Cabinetkeller sowie weitere eindrucksvolle Bereiche der ehemaligen Abtei. Auch Orte, die sonst nur selten im Mittelpunkt stehen, werden Teil dieser besonderen Entdeckungsreise.

Eingerahmt wird die Führung durch Konzerte in der monumentalen Basilika, bei denen die Musik mittelalterlicher Instrumente erklingt. Der renommierte Musiker und Instrumentenexperte Kurt Racky und sein Chor führen in die Klangwelten des Mittelalters ein und lassen mit ihrem Konzert jene akustische Atmosphäre entstehen, die Besucher unmittelbar in die Zeit des Romans und seiner Verfilmung versetzt.

„Die Originalinstrumente aus dem Soundtrack zum Film befinden sich derzeit im Musikinstrumentenmuseum in Lißberg“, erläutert Kurt Racky. „Am 18. September erklingen diese Instrumente in einem Konzert, teilweise in Imitation markanter Melodien aus dem Film, insgesamt in einem Konzert zum Thema ‚Zwischen Himmel und Hölle‘, das auch im Film anschaulich deutlich macht: Die Mönche haben Angst vor dem Teufel und sehen ihre Lebensaufgabe darin, den Himmel zu erlangen. Das Lißberger Bonifatius-Ensemble besingt das Thema durch die Jahrhunderte in ausgesuchten Werken. Das Konzert wird in beiden Teilen eingerahmt vom welteinmaligen ‚Nürmbergisch Geigenwerck‘.“

Begleitet wird der Abend von ausgewählten Weinen, die den kulturellen Bogen zur jahrhundertealten Weintradition von Kloster Eberbach schlagen. Bereits zur Begrüßung erhalten die Gäste einen ersten Wein, bevor sie auf den Spuren von William von Baskerville und Adson von Melk durch die historischen Gemäuer wandeln.

„Der Name der Rose hat die internationale Wahrnehmung von Kloster Eberbach nachhaltig geprägt“, sagt Stiftungsvorstandsvorsitzender Julius Wagner. „Bis heute kommen Besucher aus aller Welt zu uns, weil sie die einzigartige Atmosphäre des Films erleben möchten. An diesem besonderen Abend verbinden wir die Faszination des Films mit der authentischen Geschichte des Klosters und schaffen ein Erlebnis, das nicht nur Cineasten begeistern wird.“

„Im Namen der Rose – Kloster, Klang und Wein“ gehört zu den größten Sonderveranstaltungen des Jubiläumsjahres und verspricht einen außergewöhnlichen Abend zwischen Kulturdenkmal, Filmgeschichte und klösterlicher Lebenswelt.

Im Namen der Rose – Kloster, Klang und Wein am 18. September 2026
Einlass: ab 18.30 Uhr; Beginn: 19 Uhr; Ende: ca. 22 Uhr
Informationen und Tickets für 44 (inklusive Saft und Laugengebäck) oder 49 Euro (inklusive Wein und Laugengebäck) hier

Pressemitteilung

Hintergrund
Vor 40 Jahren wurde Kloster Eberbach zur weltberühmten Filmkulisse: Als Regisseur Jean-Jacques Annaud 1985 mit den Dreharbeiten zu „Der Name der Rose“ begann, verwandelte sich das ehemalige Zisterzienserkloster in die geheimnisvolle Benediktinerabtei des Mittelalters. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Umberto Eco machte Kloster Eberbach für Besucher aus aller Welt zu einem Ort der Erinnerung. Der 1986 erschienene Film mit Sean Connery und Christian Slater zählt bis heute zu den erfolgreichsten europäischen Literaturverfilmungen und machte Kloster Eberbach weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.

In den Hauptrollen des Films: Sean Connery als William von Baskerville und Christian Slater als Adson von Melk © Miriam Bender

Kurt Racky mit Originalinstrument aus dem Soundtrack zum Film

22.06.2026 ⋅ Pressemeldung