Die Formulierung „amicus“ (Freund) ist wohl als Ehrenbezeichnung „amicus huius monasterii“ zu verstehen – Freund dieses Klosters. Das weist auf eine besondere Verbindung zu Eberbach hin, etwa durch eine Stiftung oder als Pfründner. Solche Laien durften im Kloster wohnen, wurden dort versorgt und geistlich begleitet – im Gegenzug hinterließen sie den Großteil ihres Besitzes dem Konvent. Auch wenn über dieses Ehepaar kaum mehr bekannt ist, spricht ihr Grab in Eberbach für eine enge Verbindung.
Quelle: DIO Deutsche Inschriften Online (43, Nr. 221), Akademie der Wissenschaften Mainz
Bild Grabmal: Michael Leukel
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Es sind faszinierende Lebensgeschichten, die in Stein gemeißelt in Eberbach zu finden sind - und die nun mithilfe eines QR-Code-Projekts erzählt werden.