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Libmud war die Witwe des Ritters Reimbold von Rhens, der bereits vor ihr gestorben war. Nach seinem Tod tat sie zahlreiche Wohltaten für Kloster Eberbach, indem sie mehrere Äcker in ihrem Heimatort Brey an das Kloster übertrug und ein Hofgut in Boppard schenkte. Diese Schenkungen dienten dazu, ein Seelgerät (regelmäßige Messen und Gebete für ihr Seelenheil) in der Klosterkirche zu finanzieren. Sie durfte das Bopparder Haus bis zu ihrem Tod weiter bewohnen. Libmud wurde in der Dreifaltigkeitskapelle bestattet, direkt vor dem Altar und unter einem Fenster.

Quelle: DIO Deutsche Inschriften Online (43, Nr. 98), Akademie der Wissenschaften Mainz

Bild Grabmal: Michael Leukel

Die Grabinschrift lautet:

ANNO DOMIN]I - M - CCC - / LXIIII K[ALENDIS O]C[TOB(RIS)] - O(BIIT) - HONESTA - D(OMI)NA - LIBMUDIS - / DE - BRIE - RELICTA - / Q(UO)NDA(M) - REY(N)BOLDI - MILITIS [DE RENSE]

Im Jahre des Herrn 1364, an den Kalenden des Oktober (1. Oktober), starb die ehrenhafte Frau Libmudis von Brey, einst Witwe des Reinbold, Ritters von Rhens.

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