Libmud war die Witwe des Ritters Reimbold von Rhens, der bereits vor ihr gestorben war. Nach seinem Tod tat sie zahlreiche Wohltaten für Kloster Eberbach, indem sie mehrere Äcker in ihrem Heimatort Brey an das Kloster übertrug und ein Hofgut in Boppard schenkte. Diese Schenkungen dienten dazu, ein Seelgerät (regelmäßige Messen und Gebete für ihr Seelenheil) in der Klosterkirche zu finanzieren. Sie durfte das Bopparder Haus bis zu ihrem Tod weiter bewohnen. Libmud wurde in der Dreifaltigkeitskapelle bestattet, direkt vor dem Altar und unter einem Fenster.
Quelle: DIO Deutsche Inschriften Online (43, Nr. 98), Akademie der Wissenschaften Mainz
Bild Grabmal: Michael Leukel
Die Grabinschrift lautet:
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Es sind faszinierende Lebensgeschichten, die in Stein gemeißelt in Eberbach zu finden sind - und die nun mithilfe eines QR-Code-Projekts erzählt werden.