Gezielte Projektförderung

Eine Vielzahl von Projekten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Projekte, die nicht durch die laufenden Einnahmen zu finanzieren wären. Themen wie Barrierefreiheit, Kulturförderung

und vor allem auch Angebote für Kinder und Jugendliche können nur dann realisiert werden, wenn dafür auch entsprechende Mittel verfügbar sind.

Unsere aktuellen Projekte

Hortus Ludi - die Klostererlebniswelt

Die Inspirationskraft der Zisterzienser wird für alle Generationen erlebbar: Mit HORTUS LUDI entsteht eine generationsübergreifende Erlebniswelt auf dem Klostergelände.

Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Kloster Eberbach im Nationalsozialismus

In einem Forschungsprojekt lässt Kloster Eberbach aktuell die eigene Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus durch einen Historiker wissenschaftlich aufarbeiten. 

Lesen Sie hier weiter.

 

 

Eberbach macht Schule

"Eberbach macht Schule" ist ein zentraler Projektbaustein der „Eberbacher KulturKids“: Bei Studienausflügen für verschiedene Altersstufen ins Kloster Eberbach werden Themen aus den Fächern Religion, Geschichte, Kunst und Politik vorbereitet und vor Ort anschaulich vermittelt. Neben informativen wie spannenden Schulausflügen soll langfristig auch eine komplette Projektwoche mit Abschlusstag im Kloster Eberbach erarbeitet werden.

 

„Kloster Eberbach bin ich tief verbunden. Als Kind schon habe ich dort oft mit den „Kiedricher Chorbuben“ gesungen und durfte im Alter von 18 Jahren als Statist bei den Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ mitwirken. Der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser historischen Anlage liegt mit sehr am Herzen und ich freue mich, wenn auch Sie das Kloster unterstützen.“

Andreas Scholl, Countertenor               

Unsere Themen

Erhalt der Klosteranlage

Werden Sie Steinpaten und unterstützen Sie den Erhalt des Klosters!

Auf unserer Projektseite www.denk-mal-ewigkeit.de können Sie Ihre persönliche Steinpatenschaft abschließen. 

Werden Sie Stuhlpate!

Mit einer Patenschaft für einen Stuhl in der Basilika, einer Bank im Klostergarten oder einer Himmelsliege verewigen Sie sich und unterstützen mit Ihrem Namen Gutes. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Flyer.

Eberbacher KulturKids

Nachfolgenden Generationen ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, welche Bedeutung Kloster Eberbach als Kulturgut hat, ist ein wichtiges Anliegen der Stiftungsarbeit. Mit dem Programm „Eberbacher KulturKids“ hat die Stiftung Kloster Eberbach begonnen, inhaltliche Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

Die „Eberbacher KulturKids“ setzen an zwei Stellen an: Eberbach als spannender außerschulischer Lernort und Eberbach als historischer Erfahrungs- und Erlebnisraum. Das Ziel ist, dass Geschichte dadurch lebendig wird, dass sie durch altersgerechte und pädagogisch interaktiv gestaltete Angebote erfahrbar und erlebbar wird. 

Projektbausteine sind:

  • Eberbach macht Schule: themenbezogene Studienausflüge ins Kloster Eberbach für verschiedene Altersstufen. Themen aus den Fächern Religion, Geschichte, Kunst und Politik werden vorbereitet und vor Ort anschaulich vermittelt. Neben informativen wie spannenden Schulausflügen soll langfristig auch eine komplette Projektwoche mit Abschlusstag im Kloster Eberbach erarbeitet werden.
  • Der einmal im Jahr stattfindende KulturKids-Tag. Ein Tag für die ganze Familie, für Lesefans und Kindertheaterfreunde, für Selbermacher, Sachensucher, Forscher und kleine Experten.
  • Erstellung eines Kinder-Audioguides, der Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten Zugang zur Klosteranlage ermöglicht und interaktiv, intuitiv und spielerisch Wissen rund um das 900 Jahre alte Kulturgut vermittelt.
  • Aufbau eines umfassenden medien- und museumspädagogischen Programms, das generationsübergreifendes lebenslanges Lernen in der einzigartigen Klosteranlage über verschiedene Themenfelder ermöglicht. 

Geschichtliche Aufarbeitung

In den knapp 900 Jahre Geschichte der Klosteranlage lässt sich noch viel erforschen und entdecken. Geschichte aufarbeiten, sich mit ihr auseinander zu setzen, sie zu bewahren und daraus zu lernen ist und bleibt eine große Aufgabe der Stiftung Kloster Eberbach.

Unser aktuelles Projekt ist die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte von Kloster Eberbach während des Nationalsozialismus. Diese ist bislang – wie auch die des Rheingaus insgesamt – weitgehend unerforscht und das Wissen diesbezüglich gering. Bei einem Ort mit großer Anziehungskraft und seit jeher Begegnungsstätte für Politik, Wirtschaft und Kultur, stellt sich die Frage: Sollte dies zwischen 1933 und 1945 anders gewesen sein? Oder lässt unser geringes Wissen diesbezüglich nicht vielmehr auf eine besondere Geheimhaltung rund um Eberbach und im Rheingau schließen? Die von der Stiftung angestrebte Untersuchung zur Rolle des Klosters in dieser  dramatischen Zeit will diese Forschungs- und Geschichtslücke schließen.   

Die Forschungsergebnisse werden in einem Buch für die heutige sowie kommende Generationen festgehalten, durch Digitalisierung der weiteren Forschung zugänglich gemacht sowie über eine Veranstaltung und eine Ausstellung mit Zeitzeugen einem breiteren Publikum präsentiert.

Barrierefreies Kloster

Ganz barrierefrei werden die 900 Jahre alten Mauern niemals werden, aber die Stiftung Kloster Eberbach arbeitet intensiv daran, soweit möglich barrierearme Zugänge zu schaffen, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu dem europäischen Kulturgut zu ermöglichen. So gibt es bereits eigene Führungen für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte, bei denen der Rundgang so umgestellt wird, dass das Kloster barrierefrei erfahrbar ist. Mit dem taktilen Modell wird die Klosteranlage für Blinde und Sehbehinderte erfahrbar.

Für die kommenden Jahre plant die Stiftung Kloster Eberbach weitere Projekte in diesem Bereich wie beispielsweise Gebärden-Führungen für Gehörlose und eine Klangschalen-Installation in der Basilika. Auf Grundlage eines durch f.ink, die Fachstelle durch Inklusion, erarbeiteten Impulspapieres sollen die Zugangshürden der Klosteranlage sukzessiv minimiert werden.

Naturraum Kloster Eberbach

Ein Eber, der vor den Augen von Bernhard von Clairvaux und dem Mainzer Erzbischof Adalbert aus einer Hecke über einen Bach sprang – so erzählt es die Legende. Ob das Kloster Eberbach wirklich so zu seinem Namen kam, ist nicht belegt, aber feststeht, dass 13 Mönche 1136 vom berühmten Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux aus Burgund entsandt wurden, um im Kisselbachtal eine neue Abtei zu gründen.  

Heute ist das Kloster Eberbach Teil des Naturparks Rhein-Taunus. Der Naturraum, der das Kloster umgibt, ist abwechslungsreich und spannend zugleich. Um die Tierwelt zu bewahren und zu fördern ist die gemeinnützige Stiftung Kloster Eberbach auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen, denn nur mit Hilfe von außen kann dieser besondere Naturraum auch für die folgenden Generationen und damit für mindestens weitere 900 Jahre erhalten bleiben.  

Aktuelle Projekte sind der Austausch des Krötenzauns, der eine sichere Krötenwanderung ermöglicht sowie die Erweiterung der Lebensräume für nützliche Insekten wie die Wildbienen.

Erfolgreich abgeschlossene Projekte

Die Klosteranlage Eberbach als taktiles Modell zum Anfassen

Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich ins Kloster Eberbach. Mit der Idee, ein taktiles Modell der Klosteranlage aufzustellen, wird der Zugang zum Gelände für alle Besuchergruppen bereichert: blinden und sehbehinderten Menschen bietet es mehr Selbstständigkeit, Mobilität und damit Lebensqualität. Bei Kindern und Jugendlichen wird Spaß und Entdeckergeist durch das "sinnliche" Begreifen des Kulturgutes geweckt. Erwachsene nutzen es zur Orientierung auf dem Gelände.

Mit dem taktilen Modell ist eine neue Anlaufstelle und Orientierungshilfe für alle Besuchergruppen auf dem Gelände entstanden. Die Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises der Wiesbadener Behindertenorganisationen und der Interessengemeinschaft Behinderter (AK) Wiesbaden, die zur Einweihung angereist waren, zeigten sich begeistert darüber, dass es sich nicht um ein klassisches Bronzemodell handelt, das im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt ist, sondern um einen 3D-Druck, der für das Ertasten wesentlich angenehmer ist. Die kleinen und großen Gäste, die tagtäglich zu Gast im Kloster sind, sammeln sich regelmäßig um das taktile Modell, um die Klosteranlage besser erfassen und sich orientieren zu können. Schon jetzt ist das taktile Modell eine zentrale Anlaufstelle der Klosterbesucherinnen und -besucher und damit eine Bereicherung für das Kulturgut Kloster Eberbach.

Die Sanierung des Kreuzgangs

Mit dem Engagement von über 220 Steinpatinnen und -paten ist ein Herzensprojekt Wirklichkeit geworden: Bei strahlendem Sonnenschein konnte der sanierte Kreuzgang im April 2018 eingeweiht werden. Martin Blach, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kloster Eberbach, sowie Umweltministerin und Kuratoriumsvorsitzende Priska Hinz würdigten das Engagement aller Beteiligten. Der Countertenor Andreas Scholl, der das Projekt von Beginn an begleitet hat, überraschte die Gäste der Einweihungsfeier mit einem kleinen exklusiven Auftritt in der Basilika.

Mit der Einweihung endet die Möglichkeit künftiger Steinpatenschaften keineswegs - auch künftig können Spenderinnen und Spender Teil der "Eberbacher Ewigkeit" werden. Informationen dazu finden Sie unter www.denk-mal-ewigkeit.de.

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Kontakt

Katja Rodtmann Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Katja Rodtmann

Fon: +49 (0) 6723 9178-110
Fax: +49 (0) 6723 9178-28-110

Stiftung Kloster Eberbach
65346 Eltville im Rheingau

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Dr. Falk Lauterbach Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Dr. Falk Lauterbach

Fon: +49 (0) 6723 9178-111
Fax: +49 (0) 6723 9178-28-111

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