Tagen in den Büros der Zisterziensermönche

Im frühen 18. Jahrhundert wurde das größte Gebäude im Kisselbachtal den modernen Ansprüchen angepasst. Die so genannte Barocketage des Konversenbaus entsteht als Aufstockung über dem Laiendormitorium.
Die Mönche verfügten in diesem neuen Geschoss über private Zellen, die erstmals wie ein heutiges "Büro" genutzt wurden: Ein persönlich geprägter Raum für die Erledigung administrativer Aufgaben.

Der Abt erhielt nach dem Umbau einen eigenen Repräsentationsbereich oberhalb seiner Wohnung, die sich im südlichen Kopfbau des Konversenbaus befand. Noch heute ist der "Fürstensaal" das Herzstück der Barocketage und diente vormals dem Empfang wichtiger Gäste.

Bautechnisch mussten für die großzügige Gestaltung dieses Einzelraums umfangreiche statische Konstruktionen im Dachstuhl realisiert werden.

Die Barocketage bietet auf mehr als 1.000 Quadratmetern Geschossfläche unterschiedliche repräsentative Tagungsräumlichkeiten, die heute jenes barocke Lebensgefühl transportieren, dem sich auch die Eberbacher Mönche nicht ganz zu entziehen vermochten.

Von der strategischen Denkwerkstatt bis hin zu großen Konferenzen ist Kloster Eberbach der besondere Tagungsort im Rhein-Main-Gebiet.

Altes Brauhaus, Kloster Eberbach - Seminarzentrum

Die hohe Schule des Weinbaus wurde in Eberbach zu allen Zeiten gepflegt. Der bis nach Köln reichende Weinumschlag bildete eine entscheidende Grundlage für das wirtschaftliche Gedeihen der Zisterzienserabtei.

Daneben spielte das Brauen von Bier eine untergeordnete Rolle. Doch hat sich in Eberbach ein aus der Barockzeit stammendes Brauhaus erhalten. Wer an die technische Anmutung heutiger Brauereien gewöhnt ist, wird von der kunstvollen Qualität der Architektur dieses Gebäudes überrascht sein.

Auf vier soliden Mittelpfeilern lasten Kreuzgratgewölbe, die eher an den Empfangsraum des Abtes als an einen Wirtschaftsbetrieb denken lassen. Diese traditionelle Gestaltung legt Zeugnis von der hohen Wertschätzung ab, die die Zisterzienser der Handarbeit zugemessen haben.

Das Alte Brauhaus finden Sie im Lageplan unter der Nummer "4".

 

 


Grundriss Brauhaus

Informationen für Ihre Veranstaltungsplanung

Das Alte Brauhaus kann nach der aufwändigen Sanierung für Vorträge, Konferenzen und Präsentationen genutzt werden. Das vorgelagerte ehemaliges Bandhaus (Teil der Küferei) dient dabei als großzügige Rezeption und Garderobe. Der Raum bietet sich mit seiner stilvoll schlichten Atmosphäre für bis zu 100 Personen an. Über verschiedene Bestuhlungsvarianten lässt er sich vielseitig bespielen.

Im Rahmen von Großveranstaltungen im Laiendormitorium präsentiert das Bandhaus den Veranstalter schon im Eingangsbereich und bildet dort eine eigenständige Empfangseinheit ab.

Besichtigungstermine und individuelle Beratung

Für eine persönliche Besichtigung der Räumlichkeiten im Kloster Eberbach sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Bitte vereinbaren Sie unbedingt einen Termin. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.

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Als Veranstaltungsstätte muss die Stiftung Kloster Eberbach ein ganzheitliches Brandschutzkonzept aufstellen und nachfolgend alle baulichen und betrieblichen Unternehmungen und Maßnahmen daran ausrichten. Im Download-Center finden Sie die zusammen mit dem Brandschutzkonzept aktualisierten, genehmigten Bestuhlungspläne der Veranstaltungsräume im Kloster Eberbach. Die Liste wird im Verlauf des Verfahrens regelmäßig ergänzt.

Unsere Mitarbeiterinnen im Veranstaltungsmanagement beraten Sie gerne. Zur Beantwortung Ihrer Rückfragen stehen sie von 8:00 bis 18:00 Uhr (Montag bis Freitag) persönlich zur Verfügung.

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AGB & Spielregeln

Die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach ist eines der bedeutendsten Denkmale mittelalterlicher Baukunst in Europa. Die seit 1986 betriebene Generalsanierung erfordert ein großes finanzielles und personelles Engagement seitens des Landes Hessen. Seit ihrer Gründung am 1. Januar 1998 ist die Stiftung Kloster Eberbach (nachfolgend: Stiftung) Eigentümerin der Gesamtanlage. Die Bauunterhaltung der grundsanierten Gebäudeteile und Freiflächen obliegt vollumfänglich der finanziellen Verantwortung der Stiftung.

Das Motto der Stiftung lautet: „Die Dächer müssen sich selbst tragen!“

Die durch die Generalsanierung entstehenden Einschränkungen werden im Rahmen der Baustellenkoordination des Hessischen Baumanagements immer auf ein unvermeidbares Maß beschränkt. Für diese Umstände bittet die Stiftung um Verständnis.

Die Stiftung hat als Eigentümerin der Liegenschaft die Aufgabe, das Bau- und Kulturdenkmal „Kloster Eberbach“ durch eine maßvolle, dem Ort angemessene und schonende Nutzung auf Dauer zu erhalten. Alle Einnahmen fließen diesem verfassungsmäßigen Zweck zu.

Jede Veranstaltung findet in denkmalgeschützten historischen Räumlichkeiten statt, deren Nutzung eine besondere Rücksichtnahme und Sensibilität erfordert. Daher sind alle Veranstaltungen und anderweitigen Nutzungen der Räumlichkeiten und Freianlagen vertraglich mit der Stiftung zu vereinbaren. Dazu zählen auch mediale Dokumentationen von Veranstaltungen und die Nutzung der Klosteranlage als mediales Motiv.

In der vorliegenden Benutzerordnung werden Leitlinien formuliert, die dazu beitragen sollen, in der gesamten Klosteranlage auf lange Sicht weiterhin vielgestaltige und nachhaltige Veranstaltungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für Kloster Eberbach entschieden haben und unser Kunde geworden sind. Gerne sichern wir Ihnen zu, alles zu tun, um für Ihre Veranstaltung ein eindrucksvolles Ambiente zu schaffen.

Für Tagungs- und Abendveranstaltungen in unserem Hause gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB Tagung, Stand: 23.09.2014, und AGB Abendveranstaltung, Stand: 23.09.2014). Die Event-Nutzung wird zudem durch eine gesonderte Benutzerordnung (Stand: 23.09.2014) geregelt. Die in beiden Dokumenten erläuterten "Spielregeln" sind zwingend vom Veranstalter und seinen Erfüllungsgehilfen einzuhalten.

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Bitte beachten Sie, dass Ihre Veranstaltung gegebenenfalls anzeigepflichtig ist. Die Stiftung verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf das Merkblatt zur Einhaltung der Versammlungsstättenverordnung.

Jede genehmigungspflichtige Veranstaltung muss vom Veranstalter beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung Eltville schriftlich angezeigt werden. Das Ordnungsamt entscheidet im Einzelfall, ob während der geplanten Veranstaltung eine Brandwache vor Ort sein muss. Auf Grundlage der Versammlungsstättenverordnung hat die zuständige Fachabteilung des Rheingau-Taunus-Kreises, Untere Bauaufsichtsbehörde, die technisch möglichen Bestuhlungsvarianten für die einzelnen Veranstaltungsräume geprüft und genehmigt. Werden die genehmigten Varianten angewandt, benötigt die Brandschutzabteilung der Unteren Bauaufsichtsbehörde keine Veranstaltungsanzeige.

Generell sind bei der Nutzung der vorort vorhandenen Verkehrsflächen die im Plan "Parkplätze und Feuerwehrflächen" gekennzeichneten Rettungszufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen zwingend frei zu halten. Im Zweifelsfall muss der Veranstalter dies durch die Beauftragung eines zuverlässigen und vorort geschulten Parkplatzdienst sicherstellen.

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