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Wein

Wie steigern?

Versteigerungsablauf

Gebote abgeben

Die Weinversteigerung ist eine nasse und online Versteigerung. Sie können im Vorfeld und auch während der Versteigerung Gebote an den Kommissionär Ihrer Wahl abgeben. Der Kommissionär ersteigert dann den Wein im Auftrag des Bietenden. Der Weinkommissonär ist also der Mittler zwischen Winzer und Kunde.

Wenn Sie mitsteigern möchten, nehmen Sie im Vorfeld Kontakt mit dem Kommissionär Ihrer Wahl auf. Nennen Sie Ihrem Kommissionär die Nummer des Versteigerungsloses, die Zahl der von Ihnen gewünschten Flaschen und Ihr Höchstgebot. Der Kommissionär wird dann in Ihrem Sinne versuchen, den Wein möglichst günstig für Sie zu ersteigern. Auch wenn Sie ein höheres Angebot abgegeben haben, zahlen Sie stets nur den Preis, zu dem der Zuschlag erfolgt ist.

Gebote abgeben

Online steigern

Sie können selbst auch online mitsteigern. Das Ganze wird dann über den „virtuellen Weinkommissionär“
für Sie abgewickelt.
Der Auktionator ruft das Versteigerungslos auf und beginnt mit dem im Versteigerungskatalog ausgewiesenen Taxpreis. Gesteigert wird in, je nach Höhe der Gesamtsumme, unterschiedlich großen Schritten,
bis keine höheren Gebote für das gesamte Versteigerungslos mehr eintreffen. Selbstverständlich muss
der Interessent keine ganzen Lose ersteigern, sondern nur die Menge, die er im Vorfeld oder während der
Versteigerung dem Kommissionär angibt.

Online steigern

Der Zuschlag

Wenn keine höheren Gebote für das gesamte Los mehr eingehen, erteilt der Auktionator durch Hammerschlag den Zuschlag. Das Versteigerungslos erhält derjenige Kommissonär, der das höchste Gebot
abgegeben hat. Häufig wird das Los aber unter mehreren Kommissonären aufgeteilt. Bedenken Sie, dass
auf Ihr Gebot noch die gesetzliche Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird und der Kommissonär eine prozentuale Provision verlangt.

Der Zuschlag

Die Weinkommissionäre

 
Weinkommission Allendorf
Max Schönleber

Kirchstraße 69
65375 Oestrich-Winkel
Telefon: +49 (0) 6723 91 85 0
Telefax: +49 (0) 6723 91 85 40
E-Mail: m.schoenleber@allendorf.de

 
Weinkommission Haber
Sigrid Haber

Ockenheimer Chaussee 16a
55411 Bingen
Telefon: +49 (0) 6721 4 22 81
Telefax: +49 (0) 6721 40 21 50
E-Mail: weinkommissionhaber@gmx.de

 
Weinvermittlung Josef Becker GmbH
Josef Becker

Rheinstraße 6
65396 Walluf
Telefon: +49 (0) 6123 74 89 0
Telefax: +49 (0) 6123 90 36 4
E-Mail: info@jbbecker.de

 
Weinkommission Koch
Heinrich Koch

Eberbacher Straße 89
65346 Eltville-Erbach
Telefon: +49 (0) 6123 62 74 8
Telefax: +49 (0) 322 22 43 71 38
E-Mail: heinz.koch2812@t-online.de

 
Weinkommission Gustav Robert Bildesheim
Stefan Bildesheim

Eberbacher Straße 11
65375 Oestrich-Winkel
Telefon: +49 (0) 6723 34 62
Telefax: +49 (0) 6723 34 62
E-Mail: s.bildesheim@bildesheim.com

 
Karl A. Ress Wein KG
Viktoria Ress-Habben / Agi Ress

Am Hendelberg 15
65375 Oestrich-Winkel
Telefon: +49 (0) 6723 91 90 0
Telefax: +49 (0) 6723 91 90 90
E-Mail: viktoria@ress-wein.de
E-Mail: agi@ress-wein.de

 
Weinkommission Gerhard
Stefan Gerhard

Waldbachstraße 4
65347 Eltville-Hattenheim
Telefon: +49 (0) 6723 99 95 10
Telefax: +49 (0) 6723 99 95 11
E-Mail: info@wk-gerhard.de

 
Weinkommission Selbach
Johannes Selbach

Gänsfelder Straße 20
54492 Zeltingen-Rachtig
Telefon: +49 (0) 6532 95 38-0
Telefax: +49 (0) 6532 40 14
E-Mail: j.selbach@selbach-oster.de

Seit Jahrzehnten versteigern wir Jahr für Jahr ganz besondere Raritäten. Für mich ist es eine Ehre die Weinversteigerung in Kloster Eberbach als Auktionator begleiten zu dürfen.

Ulrich Allendorf, Auktionator Ulrich Allendorf, Auktionator

Weinversteigerungs- verkauf und Liefer- bedingungen

§ 1 ANGEBOT
Das Angebot der Steigweine versteht sich pro Flasche in der angegebenen Flaschengröße einschließlich
Verpackung ab Keller und zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Frachtkosten werden zu Selbstkosten berechnet.

§ 2 BEZAHLUNG
Der Kaufpreis ist grundsätzlich mit dem Zuschlag fällig. Die Bezahlung des Kaufpreises hat innerhalb sechs
Wochen rein netto Kasse zu erfolgen. Die Zahlung ist vom Ansteigerer (Käufer) an den rechnungsstellenden Kommissionär und von diesem an das rechnungsstellende Weingut (Verkäufer) zu leisten. Bei
Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 3 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank berechnet sowie Ersatz des sonstigen nachweisbaren Verzugsschadens geltend gemacht.

§ 3 EIGENTUMSÜBERGANG, EIGENTUMSVORBEHALT
Das Eigentum an dem verkauften Wein geht auf den Käufer über, sobald die Zahlungsverpflichtung von
Käufer und Kommissionär gegenüber dem Verkäufer vollständig erfüllt ist. Die Übergabe wird dadurch
ersetzt, dass der Verkäufer den Wein verwahrt, wobei er für diejenige Sorgfalt einzustehen hat, die er in
eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt (§ 690 BGB). Soweit die Zahlung durch den Kommissionär
erfolgt, geht das Eigentum auf ihn über. Wird der Wein vom Kommissionär bezahlt und vom Verkäufer
unmittelbar dem Käufer übergeben, so erwirbt letzterer als Beauftragter des Kommissionärs für diesen
das Eigentumsrecht an dem Wein, den der Käufer bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises für
den Kommissionär lediglich aufbewahrt und lagert. Der Verkäufer behält sich bis zur gänzlichen Erfüllung
der Zahlungsverpflichtung des Käufers das Eigentum an dem verkauften Wein einschließlich der Umschließungsmittel vor. Bei laufender Rechnung gilt der Eigentumsvorbehalt als Sicherung für die Saldoforderung. Wird ein Wein vor vollständiger Bezahlung herausgegeben, so gilt zusätzlich der verlängerte
Eigentumsvorbehalt als vereinbart.

§ 4 GEFAHRENÜBERGANG, HAFTUNG
Vom Verkaufsabschluss an lagert der Wein auf Rechnung und Gefahr des Käufers. Der Auftraggeber haftet mit dem beauftragten Weinkommissionär gesamtverbindlich, es sei denn, dass der Kommissionär
seinen Auftraggeber innerhalb von 15 Tagen benennt.

§ 5 BEZUG
Die ersteigerten Weine sind innerhalb sechs Wochen nach Kaufabschluss zu beziehen. Längere Lagerfristen
bedürfen der jeweiligen schriftlichen Vereinbarung. Die Aushändigung bzw. der Versand der Weine vom
Weingut an den Käufer bzw. den beauftragten Kommissionär erfolgt grundsätzlich nur nach vollständiger Bezahlung der Rechnung in bar, per Scheck bzw. Gutschrifteingang auf dem Konto des Weingutes.
Schecks werden nur erfüllungshalber entgegengenommen. Kommt der Käufer seinen Abnahmeverpflichtungen nicht nach, so ist der Verkäufer berechtigt, nach Inverzugsetzung des Käufers mit einer Frist von
zehn Werktagen durch schriftliche Erklärung vom Vertrag zurückzutreten und über den Wein anderweitig
zu verfügen, wobei der Käufer dem Verkäufer für den durch die Nichterfüllung des Vertrages entstehenden Schaden einschließlich eventueller Mindererlöse bei Weiterverkauf haftet. Gutschrifterteilung nach
Ablauf der Verzugsfrist kann die schriftliche Erklärung des Rücktritts vom Vertrag ersetzen.

§ 6 AUSGEBOT, ZUSCHLAG, PROVISION
Das Ausgebot gilt für die in der Versteigerungsliste nach fortlaufenden Nummern angegebenen
Mengen (= ein Los), wobei der Preis per Flasche, nicht per Los, ausgerufen wird. Das Ausgebot erfolgt zum Taxpreis. Der Zuschlag erfolgt nur an anerkannte Weinkommissionäre, die einen Anspruch
auf Provision in Höhe der jeweils gültigen gebietlichen Vereinbarungen haben. Mit dem Zuschlag
kommt ein Kauf gemäß § 494 BGB zustande. Gleichzeitig geht die Gefahr auf den Steigerer über. Bei
über den Taxpreis hinausgehenden Geboten hat der Ansteigerer, ungeachtet möglicher Teilungen
mit anderen Bietern, das volle Los abzunehmen. Eventuelle Beteiligungen sind von dem Ansteigerer auf dem Steigschein mit Angabe der genauen Menge und der Namen der übrigen Beteiligten zu
vermerken. Für eine Teilung gilt in Abhängigkeit von der Losgröße folgende Mindestabnahmemenge:

Losgröße: Mindestabnahmemenge:
1 – 24 Flaschen frei
25 – 60 Flaschen 6 Flaschen
61 und mehr Flaschen 12 Flaschen

Entstehen bei Zuschlag Zweifel über das Letztgebot, so kann erneut ausgeboten werden. Die Entscheidung hierüber obliegt dem Versteigerer. Jeder Steigerer bleibt an sein Gebot bis zum Zuschlag gebunden.
Über die ersteigerten Weine werden Steigscheine ausgestellt, die als Kaufbestätigung gelten. Für jedes
Los wird nur ein Steigschein in doppelter Ausführung angefertigt, der sowohl vom Versteigerer als auch
vom Ansteigerer unterschrieben wird. Je ein Exemplar des Steigscheines bekommt der Kommissionär
und der Versteigerer.

§ 7 GERICHTSSTAND UND ERFÜLLUNGSORT
Als Gerichtsstand und Erfüllungsort gelten der jeweilige für den Sitz des Verkäufers maßgebende Gerichtsstand und Erfüllungsort. Für Streitigkeiten aus einem Vertrag zwischen Kommissionär und Käufer ist
der für den Sitz des Kommissionärs geltende Gerichtsstand und Erfüllungsort maßgebend.